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ALIENARE

Neue Single voraus: ALIENARE – My Shadow

Emotional und ehrlich – ALIENARE mit der neuen Single: My Shadow!

Als Vorboten für das am 6. April erscheinende neue Album veröffentlichen ALIENARE am 30. März vorab ihre neue Single”My Shadow” und liefern damit direkt ab! Ein Song, der emotionale Tragweite und gleichzeitig ein tanzbaren Rhythmus mitbringt wird sämtliche Dark Wave- und Gothicherzen höher schlagen lassen. Der mitreissende Vorbote zum neuen Longplayer handelt davon, unterbewusst fremdgesteuert (gewesen) zu sein. Ein tiefgründiges Thema, dass T. Green im Rahmen des neuen Albumkonzeptes anspricht.

Neben dem Titelsong schicken ALIENARE mit “Nowhere (But In My Heart)” eine starke Ballade mit ins Rennen, die lediglich auf der Single erscheint.

Neben der Radio-Single erscheint am 30. April eine Single-EP lediglich auf CD! Diese enthält neben den beiden genannten Tracks mit “Empty” noch eine weitere exklusive B-Seite und einen Eisfabrik-Remix des Titeltracks.

ALIENARE – AtelophobiA Tour

20.04.2018 Hanau, Brückenkopf
21.04.2018 Oberhausen, Crowded House
27.04.2018 Peine, Owl Town Pub
28.04.2018 Emmen, Huize Spoorlos (NL)
04.05.2018 Nürnberg, Matrixx
11.05.2018 Berlin, Hangar 49
17.05.2018 Siegen, Musikclub Meyer
18.05.2018 Düsseldorf, Route 66
19.05.2018 Hamburg, Pooca Bar

Quelle: Text und Bild: Promo-Kit R.A.U.-Entertainment

http://www.alienare.net

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ALIENARE

Review: Album Beyond Love von ALIENARE

Vermenge Synthpop, Dark Wave und einen Hauch von EBM und bekomme: ALIENARE

Die Band

Die Band um den charismatischen Sänger mit der markanten Stimme und der grünen Krawatte T.Green wurde Mai 2013 gegründet. Unterstützt wird der Hamburger an den Keys von T.Imo. Nach der Single-Auskopplung MISSION ABORT und inzwischen über zweieinhalb Jahren Produktion, veröffentlichen ALIENARE nun ihr Debut-Album BEYOND LOVE.
Da bereits MISSION ABORT eindrucksvoll auf die Band aufmerksam machte, habe ich mehr als Grund genug, in das Debut hinein zu hören.

Das Album

Mit INTERFERENCE starten wir gleich von null auf hundert, T.Green lässt uns gar nicht erst groß nachdenken. Der Song marschiert mit markigen Synths und satten Bässen los und kann problemlos mitgesungen werden. BEYOND trägt klanglich ganz deutlich die Handschrift ALIENARE und lässt auch nichts an Dynamik oder Melodik vermissen. Ziemlich spacig kommt am Anfang MOVE daher. Die Botschaft in dem Song nicht ewig auf der Stelle zu treten und das Leben lieber zu genießen, wird perfekt von der Musik übertragen. MOVE wird sicherlich sehr gut in den Clubs ankommen.

Geheimnisvoll klingt AREA 51, unterlegt mit einem Hauch von Dramatik und Anklagen im Gesang. Und auch hier untermalt die Musik perfekt die Thematik. THE HOLE WORLD und LOVE CONTROL stehen sich gegensätzlich gegenüber. Während THE HOLE WORLD eher tieftönig imponiert, klingt LOVE CONTROL duch die hellen und klaren Synths deutlich fröhlicher. Dazu startet PAIN dann völlig konträr, hier gibt es reichlich Facetten zu entdecken, der Sprechgesang von Frontmann T.Green steht ein wenig zurück. Hier kann ich nur mutmaßen, ob das so gewollt war. Auf jeden Fall ein toller Song mit reichlich Tempo.

Bereits vor einiger Zeit haben ALIENARE MISSION ABORT ausgekoppelt. Von einigen Hörern wird es bereits das Ping-Pong-Lied genannt, was sich auf die Synth-Sequenzen bezieht. Die Bässe stampfen tüchtig vor sich hin und auch dieses LIED gehört definitiv in die Clubs. PROVIDENCE passt perfekt hinter MISSION ABORT, könnte das Lied doch direkt die Fortsetzung sein.

Mit dem Intro von ALL THAT´S LEFT hören wir wieder die musikalische Handschift der Band, verziert mit feinem ausgewogenem Synthie-Klang. THE ONE kommt dafür in einem etwas anderem Gewand in die Ohren. Mich würde nicht wundern, wenn THE ONE eines der zuletzt produzierten Lieder wäre und ein Stück weit die musikalische Entwicklung von ALIENARE beschreibt.

TREMOR wird seinem Namen musikalisch nicht wirklich gerecht, denn das Lied ist alles andere als aufgeregt zitternd. Es fließt nicht langsam und doch gemütlich dahin. Auf jeden Fall echt fein gemacht, nur mit dem Song-Titel werde ich nicht warm. Hören wir nun auf DAY INTO NIGHT und FOREVER. Beide Songs folgen auch wieder der ALIENARE-Handschrift. Ich finde beide Lieder nicht schlecht gemacht, klanglich auch echt ansprechend, aber FOREVER fließt irgendwie besser und spricht mich von der Melodie deutlich mehr an.

Fazit

Betrachten wir nun, dass es ALIENARE bereits seit knapp vier Jahren bestehen, aber jetzt erst ihr Debut-Album präsentieren, gibt es eigentlich nichts zu meckern. Die Träger der grünen Krawatte liefern klanglich für meinen Ohren wirklich sehr anständigen Synthpop ab. Auch der Sänger T.Green bringt die Texte sehr anständig und vor allem schön artikuliert zur Geltung.

An sich finde ich es immer schön, wenn eine Band sich einer eigenen Handschrift, einem ganz eigenen Stil verpflichtet. Frei nach Paracelsus “Die Dosis macht das Gift” sehe ich hier aber den Fallstrick, dass ALIENARE sich irgendwann zu sehr ihrem Stil verpflichtet fühlen, die Songs untereinander zu ähnlich und damit austauschbar werden. Aber dann war da noch dieser Moment, an dem ich stutzte und einen etwas anderen Stil vernahm. Offensichtlich sind T.Green und T.Imo noch auf der Reise und probieren sich ein wenig aus. Und ich bin sicher, es wird gut werden. Herzblut und Kreativität sind schon in ordentlicher Portion vorhanden. Jetzt noch ein paar Krümel mehr stilistische Flexibilität und das nächste Album wird uns förmlich auf die Tanzflächen prügeln. Auf jeden Fall haben sie mit ihrem Debut gezeigt, dass sie Synthpop leben und lieben und ich kann das Album guten Gewissens empfehlen.

BEYOND LOVE erscheint am 28.04.2017.

Tracklist

1. Interference 
2. Beyond 
3. Move 
4. Area 51 
5. The Whole World 
6. Love Control 
7. Pain 
8. Mission Abort 
9. Providence 
10. All That’s Left 
11. The One 
12. Tremor 
13. Day Into Night 
14. Forever

Line-Up

T. Green, Voice & Music
T. Imo, Live-Keyboards

http://www.alienare.net
alienare@rau-entertainment.de

ALIENARE

Single-Review “Mission Abort” von ALIENARE

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Quelle: www.ALIENARE.net

Musikalisch von Depeche Mode, And One, Eisfabrik und einigen anderen „dunklen“ Musikgrößen inspiriert, gründete T.Green im Mai 2013 ALIENARE. Der Frontmann mit der grünen Krawatte verfügt über eine ausgeprägte, angenehm dunkel und melancholisch klingende Stimme. Diese ergibt zusammen mit den klaren Klängen des Synths und leicht dem Techno House angelehnten Drumsequenzen ein akustisches Feuerwerk.

Zur Vorbereitung der im November startenden Move!Tour veröffentlichte ALIENARE nun die Debut-Single „Misson Abort“. Hierauf finden sich der Titeltrack in zwei verschiedenen Versionen, aber auch zwei weitere Songs, die ich hier nun näher betrachten möchte.

Misson Abort

Beim ersten Anhören zoomte mich das Lied in die Zeit der frühen Neunziger, als Techno und Acid ihre wahre Hochzeit erlebten. Melodisch geradezu spartanisch gehalten, überzeugen sehr klare Synths unterstützt von stampfenden Drums. Es ist gerade diese Einfachheit, die einem das Lied so einladend erscheinen lässt. Wer bei diesem Beat nicht instinktiv das Tanzbein schwingen möchte, ist entweder am Boden fest gewachsen oder schlicht tot. Zusammen mit dem dunklen imperativen Sprechgesang von T.Green ist dieser Song völlig zu Recht der Haupttrack.

City Lights

Beim zweiten Song lassen es ALIENARE ein wenig ruhiger angehen. Dafür gibt es mehr Sound aus dem Synthesizer, aber weniger und ruhigere Drums. Das passt zur Thematik des Liedes recht gut. Der Gesang geht in diesem Stück stellenweise leider ein wenig unter. Das finde ich gerade hier schade, handelt der Song doch davon, dass man selbst in einer Großstadt sehr einsam sein kann.

Insgesamt dennoch ein wirklich schönes Lied.

Without Words

Es wird mir nicht gelingen, diesen Song ohne Worte zu beschreiben, geschweige denn mit nur wenigen.
Wer bei City Lights verschnaufen konnte, wird nun gleich wieder auf die Tanzfläche gezerrt. Waren die beiden vorherigen Songs dunkel und etwas schwermütig, so strotzt Without Words förmlich vor Lebensfreue. Bezieht man diese vermeintliche Lebensfreude auf den Text, kann es sich nur um einen Befreiungsschlag aus einer auf Täuschung, Lügen und Ignoranz basierenden Beziehung handeln. Selbsterklärend, dass man so etwas feiern möchte. Gelingt mit diesem Lied sehr gut.

Mission Abort (Includance Mix)

Die Debut-Single wird mit einem Remix des Titelsongs abgerundet.
Die nicht mehr so brachial stampfenden Bässe lassen den Remix etwas weniger „schwer“ erscheinen. Irgendwie erscheint des Lied im Remix unspektakulärer, wenn gleich ich nicht einmal festmachen kann, ob und was mir da fehlt. Vielleicht ist es mein bass-verliebtes Ohr, das T.Green mit diesem Lied etwas auf Diät gesetzt hat. Insgesamt macht auch der Remix einen guten Eindruck, wenn gleich mir das Original besser gefällt. Aber Lieder sind wie Essen: jeder hat so seinen Lieblingsgeschmack und so wird es auch für den Remix sicher reichlich Genießer geben.

Fazit:

Die Debut-Single ist ein sehr deutlicher Fingerzeig, dass wir unsere Ohren auf ALIENARE ausgerichtet lassen sollten. T.Green hat mit den vorliegenden vier Songs sehr gut unter Beweis gestellt, dass da noch viel mehr geht. Ich möchte mein Mikrofon verwetten, sollte er uns 2017 nicht mit einer Weiterentwicklung seiner Musik erneut überraschen.

4 von 5 grünen Krawatten 😉

Save The Date:

ALIENARE wird am Montag, 17.10.2016 live in der WochenStarthilfe zu Gast sein und sich dort Dirks fragen stellen. Zu gewinnen wird es übrigens auch etwas geben.

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