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Review: Schwarzschild – “Bis zum Ende der Zeit”

Dino und Peter von Schwarzschild hatten sie bereits angekündigt, der Teaser läuft derzeit auch schon rauf und runter: die erste offizielle Single „BIS ZUM ENDE DER ZEIT“ wird am 11.11.2016 veröffentlicht. Da mich die bisherigen vier Songs der Band schon schwer beeindruckt haben, musste ich doch nun ein Ohr auf dieses Lied werfen.
Wer nach „IN MEINEM BLUT“ einen schnellen Tanzflächen-Füller erwartete, hat sich geirrt. Dino und Peter koppeln mit „BIS ZUM ENDE DER ZEIT“ einen weiteren düsteren, sehr schwermütigen, gar etwas schwerfällig ruhigen Song aus dem kommenden Album „RADIUS“ aus.

Mir fällt auf, dass Dino´s Stimme in diesem Song über die volle Länge elektronisch verändert wird. Das gibt dem Lied diese insgesamt sehr traurige Note.

Wer schon ZUVIEL LEBEN mochte, wird auch an diesem Lied seine Freude haben. Vor allem, wenn dann zu Beginn des letzten Drittels die bis dahin sehr düsteren Klänge aus dem Synth einen orchestralen Touch bekommen. Ein Hauch musikalischer Lebensbejahung die man dann aber auch bitter nötig hat.

Fazit:

SCHWARZSCHILD beweisen aufs Neue, dass sie ganz viel Herzblut in ihre Musik stecken. Vielleicht gerade dadurch erscheinen die Songs in einer Authenzität, die dann auch beim Hörer durchaus die eine oder andere Emotion weckt. BIS ZUM ENDE DER ZEIT weckt noch mehr Neugier auf das Debut-Album, dessen Veröffentlichung für das Frühjahr 2017 angekündigt ist.

Text & Gesang:                                    Dino Serci
Keyboard, Programming, Mixing:    Peter Daams

http://www.Schwarzschild-Music.de
https://www.facebook.com/SchwarzschildMusic
https://www.youtube.com/channel/UCug-sEUq2X-VT5O6rMpdE3Q

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Album-Review “Once Upon A Time” von Xiphea

Die Band

Die Liebe zur Romantik, dem Mystischen, dem Märchenhaften gepaart mit einer mindestens ebenso großen Liebe zu knallhartem Heavy Metal wie aber auch klassischer Musik ergibt dann Fairytale Metal. Ich gebe zu, dass ich ursprünglich nicht viel mit dieser Bezeichnung anfangen konnte. Das änderte sich aber schlagartig, als ich das erste Mal XIPHEA hörte. Brachial harte Riffs und Drums, orchestrale Dominanz, dazu ein sehr klarer Gesang  und wahnsinnig viel Tempo. All das ist die Musik der Süddeutschen.

2011 gründeten Sabine,  Neil und Thamas  dieses Projekt, um eigene Songs zu schreiben, aber auch um die Songs am Leben zu erhalten, die Sabine in ihrer vorherigen Band RAWKFIST geschrieben hatte. Sabine liebt Magie, denn es macht alles möglich und öffnet die Tore zu den Träumen.

XIPHEA ist mehr als nur eine Band. Hinter XIPHEA verbirgt sich ein selbst erdachtes Märchen, dessen Heldin mit eben diesem Namen die liebens- und bewundernswerten Eigenschaften wie Leidenschaft, Mut, Sanftheit, aber auch Stärke verkörpert. Sie ist die Schutzpatronin und Namensgeberin der Band.

Mit ONCE UPON A TIME hat die Band ein Konzept-Album geschaffen, das Seinesgleichen sucht. Ich weigere mich an dieser Stelle die Musik dieser Band, dieses Albums mit anderen Bands zu vergleichen. Es wäre dem nicht gerecht, denn was die drei hier musikalisch abliefern ist ganz großes Kino. Vielleicht liegt das auch ein wenig daran, dass sich XIPHEA einfach getraut haben, Märchen zum Mittelpunkt dieses Albums zu machen. Aber wie kommt man darauf, ein Märchen zu vertonen?

Sabine: “Es war ein unheimlich spontaner Augenblick. Ich hatte zu drei Songs schon längst die Texte fertig und sie hatten rein gar nichts mit Märchen zu tun. Aber ich wollte ein Märchen erzählen und konnte mich nicht entscheiden, welches ich nehmen sollte.
Ich habe Neil gefragt, der einen Hauptanteil am Songwritingprozess hat. Als er meine Begeisterung, die ich nie verbergen kann, wenn es um Fantasie oder romantische Geschichten geht, gespürt hat, sagte er: “Mach doch nur Märchen… machen wir doch ein Märchenalbum”.

Der Einwand war perfekt. Ich habe sofort gespürt, wie sehr mich die Idee glücklich macht, anspornt und befriedigt.
Damit war die Entscheidung getroffen und ich durfte einen Monat damit verbringen, Märchen zu lesen und mich in viele Charaktäre hinein zu versetzen. 
Eine aufregende Zeit und heute bin ich sehr glücklich über das Ergebnis.”

Und dieses Ergebnis betrachten wir nun Track für Track.

We Are The Wind

Ich starte den Player und meine Welt ist irritiert, aber in Ordnung. Leise erklingt die Melodie von Hänsel und Gretel bis mir eine halbe Minute später auch der letzte Funken Illusion auf ruhige beschauliche Musik brutal aus den Ohren gehämmert wird. Wo andere Bands die erste Minute eines Liedes ruhig angehen lassen und sich zum Ende hin steigern, legen XIPHEA von Anfang an ein beachtliches Tempo vor. Es wird hart, es wird laut, die Drums prasseln nur so auf mich ein und erwecken den Wunsch, es möge immer so weiter gehen. Und zu meiner Befriedigung ist es auch so. Eine sehr eingängige Melodie wird exzellent von Sabines Gesang ergänzt.  Der Refrain mutiert zum Ohrwurm, ob der Drums bleiben auch die Füße nicht still auf dem Boden. Das Lied reißt mit und macht Hunger auf ganz viel mehr.

Cinderella

Dieses Lied beginnt genauso „nett“ und ruhig, bis Gitarren und Drums einsetzen. Auch hier wird man sofort mitgerissen. Das Tempo dieses Songs macht es nicht ganz leicht mitzusingen, aber wenn man den Text erst einmal drauf hat, geht es gleich viel einfacher. Dankenswerter Weise haben XIPHEA zu diesem Lied ein Lyrik-Video veröffentlich, was übrigens wahnsinnig schön geworden ist. Unbedingt anschauen !
Plötzlich ist die Luft raus, eben noch ganz laut, vom Refrain noch völlig mitgerissen, wird es plötzlich ruhig, geradezu mystisch. Und genau an dieser Stelle bin ich das erste Mal richtig davon überzeugt, dass die drei ganz genau wissen, was sie da mit ihrer Musik schaffen. Sie erwecken Gefühle, sie regen die Phantasie an, man taucht förmlich in das Lied ein, ist IM Lied. Ganz große Kunst vor der ich meinen nicht vorhandenen Hut ziehe.

The Shrine Of Ama

Mit diesem Lied widmen sich XIPHEA ihrem eigenen Märchen.
Von Anfang an von orchestraler Dominanz geprägt überrascht das Lied zeitweise mit kurzen Pausen der Instrumente, in denen Sabines Stimme richtig zur Geltung kommt. Bohlen würde vermutlich sagen, man höre sie unter Tausenden heraus. So ist es auch, denn sie hebt sich mit ihrer Stimmlage und der Vibrato deutlich von den meisten Sängerinnen im Symphonic Metal ab. Über THE SHRINE OF AMA kann ich nicht viel Neues schreiben, was nicht bedeuten soll, es wäre schlecht. Aber das musikalische Niveau ist einfach sehr hoch und auch dieser Song mittendrin.

Mirror On The Wall

Spieglein, Spieglein an der Wand…. wer singt die schönste Fairytale im Land?
Ein Lied voller Gegensätze. Nicht nur was das Tempo im Lied angeht, sondern auch Sabines lyrischer Gesang im Kampf mit dem bösen Growl.

Ich bin ja nicht wirklicher Fan der Shouts und des Herumgrummelns. Aber wenn es in angemessenen Dosen und vor allem thematisch passend platziert wird, dann bin auch ich dabei.
Diese Mischung gelingt auch in diesem Song sehr gut.

Dancing With The Wolves

Fahren wir fort im Bereich der Gegensätze. Dieses Lied beginnt recht schnell, wird dann aber immer wieder von deutlich ruhigeren Passagen unterbrochen. XIPHEA geben Gelegenheit zu Verschnaufen. Aber keine Sorge, diese Verschnaufpausen sind stets nur von kurzer Dauer. Zeitweise gewinne ich den Eindruck, die Kraft der besungenen Wölfe spiegelt sich in den Riffs wieder. Kraftvoll dominieren sie weite Teile des Liedes.

The Little Mermaid

Hier geht’s stimmlich zur Sache. Gleich zu Beginn des Liedes setzt ein Chor ein. Und der leistet das ganze Lied hindurch wirklich gute Arbeit. Insgesamt nicht so schnell wie die anderen Songs, aber auch wirklich sehr schön gemacht. Und immer wieder diese wechselnden Tempi und eingestreuten ruhigeren Passagen. All dies macht aus der kleinen Meerjungfrau ein sehr kurzweiliges Hörvergnügen.

Power Of The Dwarfs

Wer so bodennah lebt wie ich, freut sich, wenn über die Kraft der Zwerge berichtet wird. Und wenn dies dann auf so eine wundervolle Art wie in diesem Lied geschieht… perfekt. Stellenweise erlebe ich hier einen bisher nicht gehörten, leicht lasziv anmutenden Klang der Frontfrau, dazu ein Chor der Zwerge. Ein bisschen Musketierpathos klingt aus dem Text heraus. Aber wenn alle Zwerge für einander einstehen, sind auch die größten Hürden keine Hürden mehr. Authentisch, glaubwürdig, toll.

Briar Rose

Ich mag ja Grimms Märchen und auch Dornröschen habe ich meinen Kindern schon vorgelesen.
Bei BRIAR ROSE hätte ich allerdings Bedenken, dass die Kids nicht schlafen können. Sie würden in ihren Bettchen mit den Füßen hippeln und diesen, sich ins Ohr brennenden, Refrain ohne Unterlass vor sich her singen. In der Mitte des Liedes überrascht mich ein, zwar kurzes aber nicht weniger beeindruckendes Gitarrensolo. Davon dürfte es sehr gerne etwas mehr geben. Wunderschöne Interpretation des Volksmärchens.

Gracious Fate

Langsam bekomme ich Probleme bei dieser Rezension. Nach all den Lobpreisungen hoffte ich nun, in diesem Lied etwas zum Mäkeln zu finden. Aussichtslos. GRACIOUS FATE sticht aus den anderen Songs nicht heraus, steht aber auch keineswegs irgendwo hinten an. Tempogeladen, eingängiger Refrain, kraftvolle Riffs…. Einfach eine echt runde Nummer.

Star Talers

Huch, was ist geschehen? Habe ich am Player das Wiedergabetempo verändert? Nein… die Stimme passt. Es beginnt ein ungewohnt ruhiger Song. Haben XIPHEA mein Stoßgebet nach einer Ballade etwa erhört? Ganz offensichtlich. Der Drummer darf verschnaufen, scheint ein Stück weit im Leerlauf zu sein, vergleicht man seinen bisherigen Dauerlauf über das ganze Album. Auch der Gitarrensound hält sich anständig zurück, dafür drängt Sabine mit ihrem Gesang nach vorne. Am Ende erschuf die Band hier eine wunderschöne Ballade und nimmt deutlich Tempo raus, denn das Ende ist nah. STAR TALERS ist der letzte Song auf ONCE UPON A TIME und irgendwie fühle ich mich wie nach einem kilometerlangem Sprint den ich jetzt auslaufen darf um dann glücklich, aber erschöpft zu enden.

Fazit

Mit ONCE UPON A TIME haben XIPHEA etwas wirklich Bemerkenswertes geschaffen. Selten war ich dermaßen von einem Album beeindruckt und zugleich irritiert, dass eine Band, die etwas so Großartiges an Musik herausbringt, nicht bereits viel bekannter ist. Natürlich kann die Band auf ein nicht unerhebliches Maß an Erfahrung zurückgreifen. Aber es gehört doch schon sehr viel Mut dazu, in einem so harten Genre wie dem Metal über Märchen, Zwerge, Elfen und Meerjungfrauen zu singen. Erfahrung und Mut haben sich ausgezahlt und so entstand ein wirklich tolles und uneingeschränkt empfehlenswertes Album. Chapeau !

Das Album erscheint am 27.10.2016.
Ein persönliches Wort an die Band:

Aber Ihr lieben drei: Ihr habt mit diesem Konzeptalbum die Messlatte auf ein sehr hohes Niveau gelegt. Sicherlich wird man Eure zukünftigen Alben an genau dieser messen. Ihr versteht es, Euer Publikum in Eurer Musik zu fesseln und zu begeistern. Ich wünsche Euch, dass Euch dies auch weiterhin gelingt.

5 von 5 Zwergen plus zwei Sterntaler als Tip 😉

 

Homepage:   https://www.xiphea.com
Facebook:     https://www.facebook.com/Xiphea/

Nächste Live-Show:

Samstag 29.10.2016 20:00 Uhr
Female Metal Night – Xiphea Release Party,
Luise Cultfactory Nürnberg

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Album-Review “Steine” von STONEMAN

STONEMAN, die schweizer Labelkollegen von Szenegrößen wie Mono Inc., Eisfabrik oder auch Joachim Witt haben ein neues Album veröffentlicht.
So kam der Moment an dem ich mich damit befassen wollte und ein migräneartiger Kopfschmerz erinnerte mich daran, dass ich von den vorherigen Alben nicht wirklich angetan war. Das liegt einzig daran, dass ich gutteralen Gesang nur in zarten Dosen mag. Bisher war mir das bei den Steinmännern deutlich zu viel, wenn gleich in Goldmarie schon ein deutlicher Wandel zum Guten zu hören war.
Auf alles gefasst startete ich den Player und musste dann noch zweimal nachschauen. Ob ich wirklich die gleiche Band höre. Vom Stil her immer noch im goldenen Dreieck von altem Unheilig, Eisbrecher und Rammstein perfekt platziert, begeistern mich STONEMAN von  der ersten Sekunde ihres neuen Albums. Nun aber zum Glück mit einem wirklich tollen Gesang des Frontmannes MIKKI CHIXX, der nur noch wohl dosiert herum grummelt.
Aber schauen wir uns die Songs genauer an.

Wir schreiben Geschichte

Harte Riffs stimmen gleich darauf ein, dass hier ein Song noch die eine oder andere Überraschung bieten wird. Zuerst fehlt das befürchtete gutterale Gröhlen. Statt dessen beweist MIKKI hier das erste Mal, dass er eine wirklich sehr interessante Stimme hat, die über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt. Im Lied wird er von einer nicht näher genannten “prominenten” Sängerin unterstützt.
Wenn STONEMAN mit dem gesanglichen Stilwechsel und Mut zur natürlichen Stimme Geschichte schreiben wollen, wird ihnen das sicherlich gelingen.
Meine Sorgen sind verflogen und ich bin echt erstaunt und begeistert.

Kofferlied

Das Lied selber erinnert im Refrain stellenweise schon recht deutlich an Rammstein. Aber der Rest ich wirklich feine hausgemachte Musik.
Textlich schon recht böse, trifft es aber leider thematisch voll in das aktuelle Weltgeschehen.
Wer STONEMAN kennt weiß, dass die Herren gerne mal mit den Texten über das Ziel hinaus schießen. Im Kofferlied zwar noch moderat, aber die Richtung ist schon klar.

Eiskalt

Ich zucke zusammen, die Stimme growld mir wieder ins Ohr. Aber zum Glück nur moderat und es passt zu diesem Lied wie die Faust aufs Auge. Musikalisch und von der Stimme her verkörpert dieses Lied das Böse schlechthin, ich erwarte nichts “Gutes” mehr in diesem Lied. Zorn, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, bedingungslose Unterwerfung.. all das scheint hier in ein Lied gepackt worden zu sein. Und dann kommt da diese engelsgleiche Stimme der “prominenten” Gesangsunterstützung daher. Die Eisprinzessin singt und wendet alles zum Guten.
Wirklich ein richtig gut gemachter Song der ganz klar zu meinen Favoriten auf diesem Album zählt.

Steine

Es folgt die nächste Überraschung für meine Ohren.
Eine wahnsinnig schöne Ballade in der MIKKI dermaßen gefühlvoll daher kommt, dass selbst ich dahin schmelze.
Ein Lied darüber, dass ein Einzelner am Ende nicht alles alleine stemmen kann, aber alle zusammen alles schaffen.
Für den Refrain haben die schweizer Unterstützung von einem Jugendchor bekommen. Hier meldete sich mein Unheilig-Trauma zu Wort. Bitte nicht zu mainstreamig werden. Ich muss aber einräumen: für DIESEN Song war das genau die richtige Idee. Die Kids machen das Lied erst richtig authentisch.
In STEINE ist alles drin: tolle Melodie, ein sehr eingängiger Text, tolle Stimmen…. definitiv ein Ohrwurm.

Wenn der Teufel

Früher bereits englisch gesungen, ist das die deutsche Version der STONEMAN-Hymne.
Muss man definitiv laut hören, dann reißt der Song einen so richtig mit.

Ich hass mich nicht genug, um Dich zu lieben

Wie muss das sein, wenn man jemandem so verfallen ist, dass man sich selbst dafür aufgibt? In diesem Lied gewähren STONEMAN den nötigen Einblick.
Harte straffe Episoden wechseln sich mit stilleren, eher bewusst farblos gemischten Passagen ab und verdeutlicht so sehr eindrucksvoll das wahre Wechselbad der Gefühle. Bitter böse, aber typisch STONEMAN.

Gott weint

Die mit Abstand größte Überraschung auf diesem Album.
Der Song beginnt schon sehr ruhig, sehr nachdenklich, nahezu tieftraurig anmutend.
MIKKI zeigt in GOTT WEINT mal so richtig, was er da eigentlich für eine Wahnsinnsstimme hat.
Dieses dunkle, unterschwellig Traurige in seiner Stimme wird dann vom Text passend ergänzt.
Ein Lied wo man unbedingt auf den Text hören sollte, denn er birgt so viel Wahres und Aktuelles.
GOTT WEINT ist mein absoluter Favorit auf diesem Album und es würde mich echt wundern, wenn es dieser Song nicht ganz weit nach oben schaffen sollte.

Spiegelficker

Der musikalische Ausdruck übertriebener Selbstverliebtheit. Die Band sieht dieses Lied eher als würdigen Abschluss einer Trilogie, bestehend aus “Wer ficken will muss freundlich sein” und “Freundlich sein”. Beide auf vorherigen Alben enthaltenen Lieder erregten nicht zuletzt auf Grund der Thematik reichlich Aufmerksamkeit. Hier passt es nun auch musikalisch perfekt und lädt zum mitsingen sein.

An der Leine

Auch dieses Lied wird sicherlich seinen Weg machen, denn man muss im Refrain einfach mitgröhlen. Thematisch sicherlich ein wenig grenzwertig, scheint es die Thematik von SPIEGELFICKER aufzugreifen, jedoch hier mehr auf Schizophrenie bezogen. In wie weit der Text überhaupt für voll zu nehmen ist, erschließt sich mir leider nicht so recht. Blendet man das Thema aus, genießt man einen wirklich guten und kurzweiligen Song.

Kaltes klares Wasser

Die Steinmänner haben gecovert. Allerdings grandios, denn sie heben sich in allen Qualitäten deutlich vom Original der Band MALARIA ab. Mitreißender Sound, harte Riffs, bombastische Drums und auch hier wieder ein sehr eingängiger Text. Also ich mag kaltes klares Wasser……

Dein Geheimnis

Das Lied beginnt mit schweren, dunklen Piano-Klängen, ein farbloser langsamer Sprechgesang macht klar, dass dieses Lied keine leichte Kost werden wird.
Und genau so ist es auch. Handelt es sich um die Betrachtung eines Serienmörders von außen, oder vielmehr um einen Mitwisser eines fragwürdigen Staatsoberhaupt? Ich weiß es nicht. Aber die Kunst der Musik ist es, den Hörern einen gewissen Interpretationsspielraum zu geben. Soll jeder heraushören was er mag, vielleicht auch finden sich mehr Menschen genau dadurch in diesem Lied wieder.
Den STONEMAN gelingt es perfekt, mit ihrer Musik das mystische und bedrohliche”Drumherum” zu schaffen. MIKKI beschreibt, dass man ein gewisses Kustverständnis braucht, um diesen Song mögen zu können. Nun… ich halte mich für eine recht kleine Leuchte in Sachen Kunstverständnis, aber ich mag diesen Song. Sogar sehr…..

Fazit

Das bereits am 23.09.2016 veröffentlichte Album ist das mit Abstand beste der Band STONEMAN.

MIKKI CHIXX und seinen Mitstreitern ist es gelungen, mich von der Growling-Migräne zu befreien und zum eindeutigen STONEMAN-Fan zu bekehren. Das Schlimmste erwartet und am Ende wirklich schwer beeindruckt. Elf durch und durch tolle Songs werden sicher weitere Menschen für diese schweizer Band begeistern.

5 von 5 Steine für das Album STEINE !

Stoneman on Tour:

09.11.2016  Zürich – Ebrietas

10.11.2016  München – Backstage Café

11.11.2016  Dresden – Puschkin Club

12.11.2016  Stuttgart – Club Zentral

13.11.2016  Frankfurt – Nachtleben

16.11.2016  Hannover – Lux

17.11.2016  Leipzig – Moritzbastei

18.11.2016  Hamburg – Logo

19.11.2016  Bochum – Rockpalast

20.11.2016  Berlin – Musik und Frieden

Homepage:   www.Stonemanmusic.ch
Facebook:     www.facebook.com/stonemanmusic/
Label:            www.NoCut.de

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Single-Review “Mission Abort” von ALIENARE

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Quelle: www.ALIENARE.net

Musikalisch von Depeche Mode, And One, Eisfabrik und einigen anderen „dunklen“ Musikgrößen inspiriert, gründete T.Green im Mai 2013 ALIENARE. Der Frontmann mit der grünen Krawatte verfügt über eine ausgeprägte, angenehm dunkel und melancholisch klingende Stimme. Diese ergibt zusammen mit den klaren Klängen des Synths und leicht dem Techno House angelehnten Drumsequenzen ein akustisches Feuerwerk.

Zur Vorbereitung der im November startenden Move!Tour veröffentlichte ALIENARE nun die Debut-Single „Misson Abort“. Hierauf finden sich der Titeltrack in zwei verschiedenen Versionen, aber auch zwei weitere Songs, die ich hier nun näher betrachten möchte.

Misson Abort

Beim ersten Anhören zoomte mich das Lied in die Zeit der frühen Neunziger, als Techno und Acid ihre wahre Hochzeit erlebten. Melodisch geradezu spartanisch gehalten, überzeugen sehr klare Synths unterstützt von stampfenden Drums. Es ist gerade diese Einfachheit, die einem das Lied so einladend erscheinen lässt. Wer bei diesem Beat nicht instinktiv das Tanzbein schwingen möchte, ist entweder am Boden fest gewachsen oder schlicht tot. Zusammen mit dem dunklen imperativen Sprechgesang von T.Green ist dieser Song völlig zu Recht der Haupttrack.

City Lights

Beim zweiten Song lassen es ALIENARE ein wenig ruhiger angehen. Dafür gibt es mehr Sound aus dem Synthesizer, aber weniger und ruhigere Drums. Das passt zur Thematik des Liedes recht gut. Der Gesang geht in diesem Stück stellenweise leider ein wenig unter. Das finde ich gerade hier schade, handelt der Song doch davon, dass man selbst in einer Großstadt sehr einsam sein kann.

Insgesamt dennoch ein wirklich schönes Lied.

Without Words

Es wird mir nicht gelingen, diesen Song ohne Worte zu beschreiben, geschweige denn mit nur wenigen.
Wer bei City Lights verschnaufen konnte, wird nun gleich wieder auf die Tanzfläche gezerrt. Waren die beiden vorherigen Songs dunkel und etwas schwermütig, so strotzt Without Words förmlich vor Lebensfreue. Bezieht man diese vermeintliche Lebensfreude auf den Text, kann es sich nur um einen Befreiungsschlag aus einer auf Täuschung, Lügen und Ignoranz basierenden Beziehung handeln. Selbsterklärend, dass man so etwas feiern möchte. Gelingt mit diesem Lied sehr gut.

Mission Abort (Includance Mix)

Die Debut-Single wird mit einem Remix des Titelsongs abgerundet.
Die nicht mehr so brachial stampfenden Bässe lassen den Remix etwas weniger „schwer“ erscheinen. Irgendwie erscheint des Lied im Remix unspektakulärer, wenn gleich ich nicht einmal festmachen kann, ob und was mir da fehlt. Vielleicht ist es mein bass-verliebtes Ohr, das T.Green mit diesem Lied etwas auf Diät gesetzt hat. Insgesamt macht auch der Remix einen guten Eindruck, wenn gleich mir das Original besser gefällt. Aber Lieder sind wie Essen: jeder hat so seinen Lieblingsgeschmack und so wird es auch für den Remix sicher reichlich Genießer geben.

Fazit:

Die Debut-Single ist ein sehr deutlicher Fingerzeig, dass wir unsere Ohren auf ALIENARE ausgerichtet lassen sollten. T.Green hat mit den vorliegenden vier Songs sehr gut unter Beweis gestellt, dass da noch viel mehr geht. Ich möchte mein Mikrofon verwetten, sollte er uns 2017 nicht mit einer Weiterentwicklung seiner Musik erneut überraschen.

4 von 5 grünen Krawatten 😉

Save The Date:

ALIENARE wird am Montag, 17.10.2016 live in der WochenStarthilfe zu Gast sein und sich dort Dirks fragen stellen. Zu gewinnen wird es übrigens auch etwas geben.

Offizielle Homepage
Offizielle Facebook-Seite

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EP-Review “Hush” von PALAST

Quelle: Promo-Kit

Quelle: Promo-Kit

PALAST ist eine 2014 gegründete Synthpop-Band aus Berlin. Mit Hush legen sie nun eine EP vor, über die ich ein wenig berichten mag.

Insgesamt finden sich auf HUSH fünf Songs die sofort erkennen lassen, dass es sich bei Sascha Pace, Tommy Apus und Marc Engel um bereits erfahrene Musiker und Produzenten handelt.
Beim Hören der Songs fühlt man sich ein Stück weit in die 80er Jahre zurück versetzt, was nicht zuletzt daran liegen dürfte, dass die drei Kinder der 80er Jahre sind und durch Künstler wie Peter Gabriel, Ultravox oder auch Rick Springfield geprägt wurden. Interessanterweise fand ich auch einen Hauch von Tokio Hotel in den Liedern wieder, was alles andere als abwertend verstanden werden sollte, denn ich schätze die Ex-Magdeburger sehr.

Betrachten wir nun die einzelnen Lieder der EP:

Crucify

Eine tolle Mischung aus dunklen Synths und wohl dosierten Drums mündet zum Refrain hin in ein Stück ständig wechselnder Tempi. So gelingt es PALAST hervorragend, den Hintergrund des Liedes, die Verarbeitung des Todes von Sascha´s Vater zu unterstreichen. Ein Wechselbad aus Lebhaftigkeit und trauriger Trägheit.

Best Of Me

Track 2 ist eine wunderschöne Ballade. Stilistisch definitiv 80er Jahre und für mich eines der Lieder, die mich doch sehr an Tokio Hotel erinnert haben.  Und genau das macht dieses Lied so spannend. Denn dieser gewissermaßen 80er-Oldschool-Synthpop gepaart mit Elementen, die man so Mitte des letzten Jahrzehnts öfter gehört hat, fesselt förmlich .

Just Friends

… ist ein absoluter Tanzflächenfüller. Auch hier finden wieder sich wieder musikalische Effekte der 80er und 90er wieder. Spontan dachte ich an Interpreten wie z.B. Sandra.
Dank der eingängigen Melodie ein Song mit echter Ohrwurmgefahr.

Get Me

Rockiger Dark Dance. Wer bei Just Friends schon anfing zu tanzen, kann hier gleich weitermachen. Der Refrain klingt ein wenig ablehnend, abweisend. Passend zur Thematik sich von jemandem lösen zu wollen, der das hingegen überhaupt nicht möchte und daraus ein Katz-und-Maus-Spiel entwickelt.

Hush

Der Namen gebende Song dieser EP ist zugleich auch das am aufwändigsten produzierte Lied. Die Band erklärte hierzu, dass das Lied zusammen mit dem Friedrichshainer Jugendchor aufgenommen wurde, Drums und Stomps sogar in einem leeren Swimmingpool um das Lied „groß und mächtig“ klingen zu lassen. Absolut gelungen und großartig umgesetzt.

Fazit

Insgesamt macht diese EP, die am 21.10.2016 veröffentlicht wird, richtiggehend Hunger auf mehr. Für Nachschub sorgen die Berliner bereits. Ihr Debutalbum soll noch in der ersten Jahreshälfte 2017 erscheinen. Zudem wird es dann auch Live-Auftritte geben.
Ich bin echt gespannt und schon jetzt begeistert.

Homepage:                       www.palastband.com
Facebook:                         www.facebook.com/palastband

Youtube:                            www.youtube.com/channel/UCZAW5yfdXLBrU-adtAOG8AA

Label:                                NoCut www.NoCut.de
Vertrieb:                            SPV

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Song-Review “Roulette” von Blue Metal Rose

Quelle: www.blue-metal-rose.com

Quelle: www.blue-metal-rose.com

Es tut sich einiges im Hause Blue Metal Rose.
Neue Homepage, ein dezenter Genre-Wechsel vom Dark Pop zum Indie Pop und eine neue Single. Man kann Alice und Patrick wahrlich nicht vorwerfen, untätig zu sein.

Die neue, für begrenzte Zeit kostenlos von der Homepage herunterladbare Single „Roulette“ stößt wieder mitten in das blau-metallische Rosenherz: denn auch dieser Song ist echt schwere Kost. BMR besticht bekanntermaßen durch das Verlangen, auch schwierige und kritische Themen anfassen zu wollen. „Roulette“ steht diesem Verlangen in nichts nach. Ein schweres, düsteres Piano zaubert mit seiner eingängigen Melodie ein verrauchtes Kneipenflair in den Kopf. Mit ihrem Gesang bringt Alice die Schwäche und Hilflosigkeit Angehöriger zum Ausdruck, die zum Ende des Liedes in Zorn und Ernüchterung umzuschlagen scheint, um dann mit einem Knall in plötzlicher, tödlicher Stille zu enden.
Auch wenn die Mezzosopranistin die ursprünglich klassische Ausrichtung Ihrer Stimme in diesem Lied eher in den Hintergrund zu stellen scheint, begeistert ein dezentes Vibrato an vielen Stellen. Ganz persönlich hätte ich mir an der einen oder anderen dieser Stellen zwar gerne etwas weniger davon gewünscht, aber vielleicht macht gerade dies das Besondere an diesem Lied aus.

Fazit: wieder ein schönes Beispiel, wie breit die beiden Oberhausener musikalisch aufgestellt sind. Muss man mal gehört haben !

Offizielle Homepage:              www.blue-metal-rose.com
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Twitter:                                https://twitter.com/bluemetalrose

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Song-Review: “In meinem Blut” von Schwarzschild

13096150_496986457160321_7026155855177762874_n“In meinem Blut” ist das nunmehr dritte von der im Frühjahr 2016 gegründeten Band aus Deutschland, bestehend aus Dino Serci und Peter Daams.
In der mir vorliegenden Promo geben sie als Genres Industrial, Gothic- und Synthpop an. Um so erstaunter war ich beim hören dieses Songs, dass die beiden es tatsächlich bravourös geschafft haben, alle drei Genres in diesem Lied unterzubringen. Es beginnt mit einem kurzen, dennoch episch und leicht trancig unterlegtem Intro, wird dann mit düsteren aber brilliant klaren Klängen aus dem Synth verfeinert, bis dann der einsetzende Bass endgültig Lust auf mehr und Tempo macht.

Dino leistet am Mikrofon eine hervorragende Arbeit. Zum einen begeistert die klare Aussprache. Es gibt es doch immer wieder Lieder, die selbst in deutsch gesungen, den Griff zu den Lyriks notwendig machen. Nicht so bei Schwarzschild. Dinos Texte sind sehr gut artikuliert und vor allem eingängig getextet. Auch gelingt es Dino wirklich gut, die Leidenschaft und das Verlangen aus dem Text authentisch in unsere Ohren zu singen.

Leicht schmerzlich verlangend singt er im Refrain “…ich will Dich so sehr!”. Ja Schwarzschild, ich will Euch auch so sehr. Und kann es kaum erwarten, bis Ihr im Frühjahr Eurer Debutalbum veröffentllicht.
“In meinem Blut” ist ein wunderbares Paradebeispiel für die Musik dieser jungen Band. Es lädt zum Mitsingen und vor allem zum Tanzen ein, was angesichts des Tempos und des hervorragenden Sounds Appetit auf viel mehr von Dino und Peter macht.

Text & Gesang:                                      Dino Serci
Keyboard, Programming, Mixing:    Peter Daams

http://www.Schwarzschild-Music.de
https://www.facebook.com/SchwarzschildMusic
https://www.youtube.com/channel/UCug-sEUq2X-VT5O6rMpdE3Q

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Song-Review „Strange Life“ von Blue Metal Rose

Quelle: www.blue-metal-rose.com

Quelle: www.blue-metal-rose.com

Am 13.05.2016 veröffentlichten Alice und Patrick von Blue Metal Rose ihre neue Single “Strange Life”.  Wie auch zuvor in vielen Liedern ihres 2015er Albums „The Cage Of Love“ imponieren gleich zu Beginn brachiale, stellenweise gar monumental anmutende Bässe. Gesanglich imponiert die große Bandbreite der Mezzosopranistin Alice Schmidt. Sie versteht es perfekt mit Hilfe Ihrer melancholischen Tiefen, wie aber auch hochemotionalen, lebensbejahenden Höhen, das Lied förmlich zum Leben zu erwecken. Die Melodie ist sehr eingängig gelungen und schafft, zusammen mit dem mitreißendem Refrain, schnell einen nicht enden wollenden Ohrwurm.

BMR veröffentlichten zwei Versionen von „Strange Life“. Eine Version wird nur von Alice´s Stimme getragen, in der zweiten Version singt sie zusammen mit Thorsten Schwesinger (Trustgame, Mobilée). Dieser Schachzug schafft aus einem Lied zwei unterschiedliche Variationen: eine dark-poppige, sehr gut tanzbare und mit deutlicher BMR-Handschrift versehene Version, wie aber auch eine, durch Thorsten´s Rockstimme geprägte Rock-Interpretation. Ich vermag mich für keine der Versionen zu entscheiden, man muss einfach beide mögen.

Fazit: ganz klar Daumen hoch, muss man unbedingt gehört haben.
„Strange Life“ ist im Shop auf der Band-Homepage, sowie auf den üblichen Plattformen als Download erhältlich.

Offizielles Musikvideo „Strange Life“: https://www.youtube.com/watch?v=U_9E9y0nCYc

Offizielle Homepage:              www.blue-metal-rose.com
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e-bit K17

Konzert-Review: e-bit im K17

Am 02.04.2016 traten e-bit in der Berliner Kult-Location K17 auf. Eine Stunde lang performten sie ihr neues Album Fact Life, aber auch das eine oder andere neue Lied.
Für die dreiköpfige Synthpop-Band war diese Live-Darbietung ein großes Highlight. Zudem zeigte sich tiefe Verbundenheit einiger Fans der Fannähe liebenden Band, denn selbst aus dem hohen Norden und dem Ruhrpott kamen Gäste, um sie zu erleben.
So lieferten Anika, Sigma und Mucky eine bombastische Liveperformance ab. Auch die Bühnenpräsenz war dermaßen energiegeladen, dass mir der Eindruck aufkam, etwas ganz Großartiges wolle aus den dreien heraus brechen. Anikas Stimmvolumen ließ so manche Leute im Saal erstaunen. Die Performance der hämmernden Bässe von Sigmas Synthesizer und perfekt gegriffene Riffs von Mucky Ramone ließen ihre Stimme in einem besonderen Glanz erscheinen.

Für das K17 typisch imponierte ein perfekt auf die Band abgestimmter Sound, so dass die volle Bandbreite der musikalischen e-bit-Vielfalt die Ohren verwöhnen konnte. Das Gesamtpaket von toller Bühnenpräsenz, perfekt abgestimmten Sound und Vielseitigkeit der Lieder machten aus der Show ein sehr kurzweiliges Erlebnis.
Wem das nicht reichte, der konnte e-bit auf die extra für Fans und Förderer organisierte Aftershowparty im WHAT!-Club folgen. Dort gab es e-bit zum Anfassen, zum gemütlichen Plauschen, zum Feiern und Tanzen.

Wer e-bit auch einmal live erleben möchte, hat dazu am 24.09.2016 im Frannz-Club Berlin die Gelegenheit dazu.

Offizielle Homepage: www.e-bit.org
Facebook: https://www.facebook.com/ebit.org
Reverbnation: https://www.reverbnation.com/ebit3

 

CD-Review: Eisfabrik – Walking Towards The Sun

Eisfabrik_walking_towards_the_sun_digital release_frontAm 01.04. veröffentlichten die frostigen Nordlichter eine 5-Tack-Single mit dem, auf dem Album Eisplanet bereits enthaltenem, Song “Walking Towards The Sun”. Auf dem Album schon überzeugte der sehr gut tanzbare Track voll und ganz. Nun kommt er in verschiedenen, durchweg sehr gelungenen Gewändern daher und beweist die mögliche Vielfältigkeit eines guten Songs.
Fazit: wer es etwas härter und zudem elektronisch mag, ist mit der Eisfabrik perfekt bedient und diese 5-Track-Single ein Muss im CD-Regal.

Wer die Herren der Eisfabrik und ihren Yeti noch live erleben möchte, hat hier nicht die Möglichkeit dazu:

14.04.  Lüneburg – Vamos (Support für Mono Inc)
15.04.  Rostock  – M.A.U. Club(Support für Mono Inc)
16.04.  Potsdam  – Waschhaus (Support für Mono Inc)

20.08. 3. Pool of Darkness Festival – Freibad Kirchheilingen
02.10. Benefiz for Kids – Factory Magdeburg
14./15.10. Autumn Moon Festival – Hameln

http://www.Eismusik.de
http://www.NoCut.de

Quellen:
Bild: Promo-Set

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Neue CD-Review: “Live” von Mono Inc

Live_Cover_DigipakMONO INC. – LIVE oder Wir sind soweit!

Lange hat die Band gezögert, aber nun ist es endlich soweit. Am 11.03.2016 bringt Mono Inc ihre erste Live-DVD raus. Mit dabei auch ein Live-Album auf Doppel-CD, in das ich schon reinhören durfte und nun meinen Senf dazu geben möchte.

#monoinc #Terlingua #voicesofdoom #gothicqueen #nocut

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