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PROJEKT ICH

PROJEKT ICH koppeln Single aus

“Doch das, was blieb” – die neue Single von Projekt Ich

PROJEKT ICH Nach den erfolgreichen Single-Veröffentlichung “Where Are The Angels” feat. Mick L. Angelo (5TimesZero) im
November 2017 und einer zusätzlichen Maxi-Extra-
Auskoppelung im Dezember 2017 [madbello remix edition] sowie der im Februar 2018 veröffentlichten Single “LittleStar” feat. Catrine Christensen (SoftWave) und als Vorgeschmack auf das für den Herbst / Winter 2018 geplante Debütalbum schickt Projekt Ich alias Ulf Müller mit
der Single “Doch das, was blieb”, welche am 01. Juni 2018 auf Echozone veröffentlicht wird, seinen ersten deutschsprachigen Titel ins Rennen.

Für den Gesangspart konnte Markus Kühnel (Elandor) mit
seiner eindrucksvollen Gesangsstimme gewonnen werden.

“Doch das, was blieb” soll als Anti-Kriegslied verstanden
werden. Man kann weit in die Weltgeschichte zurückblicken
und wird dabei feststellen, dass keine Zeit ohne Krieg
verging, einhergehend mit der Tötung und Unterdrückung
unzählig vieler Menschen und der Zerstörung dessen, was
dem Gegner lieb und teuer war.
‘Doch das, was blieb’ stand immer für einen Funken
Hoffnung auf ein Leben in Frieden, ein Frieden aller Völker
auf der ganzen Welt, ein Schrei nach Liebe und Vergebung
… Ob das irgendwann gelingen kann …?

PROJEKT ICH “Doch das, was blieb” beinhaltet den Originaltitel, vierzehn starke Remixe von internationalen Künstlern, eine Extended-Mix-Version und zwei Instrumentalversionen, die das
Original eindrucksvoll neu interpretieren.

Remix-Paket: madbello (NL), Hoof (NL), POS.:2 (DE),
Defiant Machines (DE), Schwarzstern (NL), Monotronic
(DE), IMUNAR (DE), Restriction 9 (SW), MonoSapien (DE),
L_igh_T (ESP), Cyborgdrive (ESP), Nature of Wires (UK),
Das FortLeben (DE) und HzweiG (DE).

Das Mastering wurde erneut von Patrick Knoch
(Elektrostaub) angefertigt. Tim Aßmann von Visionary
Moments entwarf auch für diese Single das Frontcover und
alle weiteren Grafiken.

Quellen:
Bilder und Text: Promo-Kit

Tides Of Life

Neuer Song von “Tides Of Life” – NEIN

Ein Song zur aktuellen politischen Weltlage – großartig umgesetzt

Tides Of LifeDas Electronic-Chillout-Projekt TIDES OF LIFE hat mit dem heute veröffentlichtem Song NEIN ein klares Statement zur aktuellen Weltlage gesetzt. Und erhebt damit eindrucksvoll seine Stimme.

Wer die Nachrichten auch nur teilweise verfolgt weiß, dass derzeit überall auf unserem Planeten kriegerische Auseinandersetzungen toben. Eine Nation gegen die Andere, deren Freunde und Partner gegen die des Gegners, Milizen gegen Terroristen, radikale Muslime gegen Christen, radikale Christen gegen alles andere…… unsere Welt ist derzeit ein Feuerball und der “Kalte Krieg” ist nicht mehr nur ein Relikt aus vergangenen Jahrzehnten. Er ist traurige Realität. Und wir Menschen ? Diejenigen die nicht an den Schalthebeln der Macht sitzen? Wir schreien NEIN und “die dort oben” interessiert es nicht.

Der Song NEIN scheint all dies in sich zu vereinigen. Das dazugehörige Video zeigt Bildmaterial aus den düstersten Kriegszeiten und macht sie so wieder brandaktuell. Das Statement soll heißen: NEIN! – keinen Krieg in meinem Namen!

Abby Cole – Mastermind von Tides Of Life wird am kommenden Montag,  14. Mai 2018 ab 22:00 Uhr live in meiner Sendung sein und uns alles über den neuen Song verraten. Lasst Euch das nicht entgehen! http://Laut.FM/RockPopWelle

Web

https://www.tidesoflife.de/

https://www.facebook.com/tidesoflifemusic/

Quellen:
Bilder: Facebook-Bandpage

 

Homepage-Downtime voraus

Umstellung auf SSL-Verschlüsselung in den nächsten Nächten

Wie bereits schon auf Facebook angekündigt, wird in den nächsten Nächten die Homepage auf einen anderen Server umgezogen. Dafür wird sie dann über Nacht nicht erreichbar sein. Natürlich hoffe ich, dass alles ohne Probleme über die Bühne geht und die Seite tagsüber erreichbar ist. Aber ich bin da leider außen vor und zum Zuschauen verdammt. Drücken wir also die Daumen 🙂

Danach ist dank SSL-Verschlüsselung Euer Besuch auf der Seite sicher und den neuen Datenschutz-Richtlinien genüge getan.

 

#BerlinBrennt

Rap – Realtalk eines Berliner Feuerwehrmanns – #BerlinBrennt

#BerlinBrennt als Song – Köllie rapt Klartext

#BerlinBrennt

Bild: Enrico Scholz, Fire & Fight Streetwear

Die Tonne ist gelöscht, doch die Probleme scheinen noch nicht komplett gebannt. Nach einigen Zugeständnissen des Berliner Senats endete die Mahnwache am 1. Mai. Allerdings sind nicht alle mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden.

Feuerwehrmann Christian Köller hat die Probleme der Berliner Feuerwehr nochmals in einem Rap-Song zusammengefasst. Das Thema ist also noch lange nicht durch und wir dürfen nicht verstummen. Denn auch uns kann es schneller erwischen als uns lieb ist und wir haben die Ladies und Gentlemen der (nicht nur!) Berliner Feuerwehr zu Gast.

Unterstützt #BerlinBrennt und teilt den Song als gäbe es kein Morgen mehr. Und nicht vergessen… immer den Hashtag #BerlinBrennt setzen !!!!

“Wir leben noch” von BANDGESCHWiSTER

Die Band

BandgeschwisterDie BANDGESCHWiSTER fanden und gründeten sich 2009 im niedersächsischen Einbeck, sind aber keine “echten” Geschwister. Verfolgt man ihre Social-Media-Aktivitäten, könnte man allerdings einen “engen” Zusammenhang durchaus vermuten, verbringen sie doch sehr viel Zeit miteinander. Vor allem zeichnen sich die beiden Musiker durch eine Mischung aus Professionalität, Fannähe, Verbissenheit, Zielstrebigkeit bis zur kurz vor Selbstaufgabe und revolutionärer Respektlosigkeit aus. Ihre Musik spielt irgendwo zwischen Deutschem Rock und Pop und ist von Grund auf ehrlich und direkt.

Das Album

Nun debütieren Nils und Sabine mit “Zwischen den Zeilen”, ihrem am 16.04.2018 veröffentlichtem Erstlings-Album. Und die BANDGESCHWiSTER starten gleich rotzefrech mit dem Uptempo-Titeltrack “Wir leben noch”. In mir keimt die Frage auf, mit wem die beiden mit diesem Lied gerade abrechnen. Was mir extrem gut gefällt ist, wie Sängerin Bine  mit Ihrer Stimme kokettiert. Mal “bitchig”, mal aggressiv, dann zart säuselnd….. sie kann es. Und auch noch echt überzeugend. Musikalisch ist auch alles mehr als passend dabei, der Song “rockt” einfach. Ins gleiche Horn blasen dann auch “Scherbenmeer”, der ein wenig an die Guano Apes erinnert aber nicht abgekupfert klingt und “Du zuerst”

Mit “Du zuerst” erreichen wir nun den Bereich der musikalischen, im Tempo durchaus variablen Lebenshilfe. Manchmal zuerst an sich denken und einen Song weiter warnt die Frontlady Bine vor einer Geschlechtsgenossin, damit sich der arme nicht an sie verschwendet. Grenzt ja thematisch schon fast an Hochverrat, kommt aber textlich wie musikalisch saugut und authentisch rüber. “Trau Ihr nicht” ist dann auch das Lied, in dem ich das erste Mal ganz bewusst synthetische Klänge wahrnehme. Diese Mixtur setzt sich im “Trophäensammler” fort, in dem am Ende aber auch wieder smart abgerechnet wird. 

Bandgeschwister

(c) SRG Fotografie

“Zeit”…. wer hat sie schon? Die BANDGESCHWiSTER übrigens auch nicht, denn mit diesem Song fordern sie uns auf, sich endlich mal Zeit für die wichtigen Dinge und vor allem Menschen zu nehmen. Tja… und dann kommt jetzt ein deutlich ruhigerer Song: “Ohne Dich”. Irgendwie steht mir das Lied zu sehr im Kontrast zu den vorigen. Ein tolles und wunderschönes “Danke, dass es Dich gibt” und sicherlich auch musikalisch echt perfekt dargeboten, aber für einen Song der BANDGESCHWiSTER fast schon zu artig. Aber schön….. 

Absolut authentisch hingegen wieder “Zwischen den Zeilen”. Zwar auch sehr ruhig und bedrückend, kommt er ohne großes Tempo direkt aus den Geschwister-Herzen in die unsrigen, trägt aber diese unverkennbare BANDGESCHWiSTER-Handschrift. Wer kennt das nicht? Irgendwann kommt der Augenblick, wenn die Schmetterlinge nicht mehr fliegen und man den “echten” Menschen erkennt. Zwischen den Zeilen war es schon vorher hörbar, aber jetzt kommt es dicke. 

Hey, der Kerl hat ja Stimme und geht vorne weg… Nils, das instrumentale Multitalent und sonst Backingvocal wagt den Sprechgesang und rockt den Song. Sabine trumpft dann im Refrain von “Frei” gewissermaßen als Sahnehäubchen auf, als würde sie aus einer Sahnetorte springen…. sie ist frei und ja… wehe wenn sie losgelassen. “Ich bin wieder ich” ist sowas von 1000%ig BANDGESCHWiSTER, wie die Schlümpfe von Vadder Abraham. Volle Kanne Gefühl, wieder ein mitreißender Tempowechsel, fette Riffs….. 

Bandgeschwister“Wir sind weg” schürt ein wenig Sorge in mir. Wo wollen sie denn hin? “Wir sind weg und kommen erstmal nicht zurück!” lässt einen Böses erahnen, wenn gleich ich auch hier wieder eine zwischenzeilige Abrechnung vermute. Ein Ruf nach Unabhängigkeit, Ausbrechen aus Beschränkungen und Kleinhalten…. finde ich grundsätzlich gut, aber bitte bleibt doch bei uns.

Die BANDGESCHWiSTER Sabine und Nils haben in all den bisher gehörten Songs ihre Experimentierfreudigkeit unter Beweis gestellt. Das liegt ihnen, das können sie sehr gut. Und auch wenn ich echt selten in meinen Reviews herum moser… so ganz ohne geht es manchmal leider nicht. Der letzte Song “Scary Silence” klingt für mich wie ein Testballon. Mit Effekten voll gepackt wie eine Umzugskiste, dazu dann für Bine und Nils untypisch auf englisch gesungen, klingt er ein wenig wie eine Mischung aus Dirty Diana und einer Teufelsaustreibung. Wobei ich nicht sagen möchte, dass ich den Song scheiße finde. Die Lady am Mikrofon präsentiert hier wieder die Bandbreite ihrer Stimme bis hin zu einer Rockröhre, die Musik unterstreicht die Stimmung des Songs auch handwerklich echt gut. Irgendwie gefällt mir “Scary Silence” von mal zu mal besser, aber neeeee, das ist nicht mein Song und hoffentlich wirklich nur ein Versuch anzutesten, wie englische Texte und “ganz andere” Musik bei den Fans ankommen.

Fazit

Da haben sie schon echt etwas ordentliches abgeliefert. Als ich das Album das allererste Mal hörte, saß ich im Auto und machte nahezu fremdgesteuert lauter und wippte mit, die Finger spielten Drums auf dem Lenkrad und ich hatte die ganze Fahrt über eine saugute Zeit. Jetzt habe ich das Album sicherlich gute zwanzig Mal gehört und bereue nicht eine Minute. “Wir leben noch” zeigt die verschiedenen Seiten der BANDGESCHWiSTER und überzeugt vom ersten bis zum vorletzten Song. Handwerklich passt alles perfekt und die Songs sind mit viel Liebe gelungen abgemischt. Stimme top, Musik top, Texte top, Fazit…… over the top !

Tracklist

01 – Wir leben noch
02 – Scherbenmeer
03 – Du zuerst
04 – Trau ihr nicht
05 – Trophäensammler
06 – Zeit
07 – Ohne Dich
08 – Zwischen den Zeilen
09 – Frei
10 – Wieder ich
11 – Wir sind weg
12 – Scary Silence

Tourdaten

05.05.2018 Kaltenkirchen
08.06.2018 Osterode (unplugged)
16.06.2018 Posthausen
31.07.2018 Hannover
11.08.2018 Osterode

Line-Up

Sabine Vogel
Nils Schelm

Web

http://Bandgeschwister.de
https://www.facebook.com/bandgeschwister/
https://www.instagram.com/bandgeschwister/

Sven Rebentisch

Review: “7” Trauer ist Tanzbar Vol. 2 – Sven Rebentisch

Sven RebentischDie Band

Wer die Musik von Sven Rebentisch kennt weiß, dass er nicht nur musikalisch gerne polarisiert und alles andere als Mainstream spielt. Eine Mischung aus Techno, Dark Wave und einem Hauch EBM zwingen förmlich zum Tanzen und Feiern. Berühmt berüchtigt sind auch seine Texte, die es für gewöhnlich absolut in sich haben und nicht nur durch die Ausdrucksstärke des charismatischen Wahl-Berliners lebendig werden. Vielmehr pfeffert er deutliche Worte ungeschönt in sein Gegenüber. Ihm geht es hier einzig darum, verstanden zu werden. Für meinen Teil kann ich behaupten: ich habe verstanden. Tanzen, feiern und textlich “voll in die Fresse” kann funktionieren. Sehr gut sogar.

Das Album

Fünf Jahre nach Veröffentlichung der EP “7” Trauer ist Tanzbar Vol. 1 folgt nun die Fortsetzung der Fesselung des geneigten Zuhörers durch Musik und Lyrik. Am Freitag dem 13. April 2018 veröffentlichte Ausnahmemusiker SVEN REBENTISCH nun die Vol.2 von “7” Trauer ist tanzbar, die er zusammen mit MAX MOMENTUM erschaffen hat.

Auf der neuen EP finden sich neue Songs, aber auch Neuinterpretationen “alt”bewährter Lieder wie z.B. Durch Dich und Sommertraum.

Rebentisch

(c) Gosia Budig http://Gosia-Budig.com

Nicht dass ich es anders erwartet hätte, sprudelt mir eine kurzweilige Zeit des Kontrastes in die Ohren. Stampfende Beats und ein Hauch aggressiven Nachdrucks in einem Lied, folgt alsbald ein leichtfüssiger Dance-Track und holt mich aus der anfliegenden Melancholie zurück. 28 Minuten emotionales Auf und Ab…. Vielen Dank Herr Rebentisch 🙂

Da ist diese Mischung aus Lebensfreude und dem Sumpf tiefster Melancholie, himmelhoch jauchzend und bitter böse abrechnend, die Sven Rebentisch für mich so greifbar macht. Und mir den Menschen Sven Rebentisch auch erklärt und verständlich macht, durfte ich doch ein Interview mit ihm führen, was nicht nur Antworten lieferte, sondern durchaus auch neue Fragen aufwarf. Hört man genau zwischen die Zeilen seiner Lieder, lässt er uns reichlich in sein Innerstes schauen, hören und fühlen.

Fazit

An der EP “7” Trauer ist Tanzbar Vol. 2 gibt es so rein gar nichts auszusetzen. Musikalisch auf höchstem Niveau arrangiert, die Texte klar artikuliert und zum Mitfühlen lebendig. Die Neuinterpretationen älterer Songs sind keine Umetikettierung auf ein aktuelles Jahr, sondern mit viel Liebe zum Detail tatsächlich neu aufgelegt. Meine Highlights sind ganz klar Boderliner Bipolar, Sommertraum und Durch Dich.

Der absolute Clou: die EP kann kostenlos heruntergeladen werden. https://rebentisch.bandcamp.com/album/rebentisch-max-momentum-7-trauer-ist-tanzbar-vol-2

Tracklist

1 – Letzter Anblick (Super polyneuropathy dance mix)
2 – Durch Dich (Cruising Area rmx)
3 – Reis(s)ende Gedanken (Dreaming at the north sea rmx)
4 – Sommerrtraum (Special amok on earth rmx)
5 – Angst (Dancing over the rainbow bridge rmx)
6 – Dein Biss (Meet him at the fuckparade rmx)
7 – Borderliner Bipolar (Suck your stalker rmx)

Web

http://www.rebentisch-music.eu/
https://www.facebook.com/TrauerIstTanzbar/
https://rebentisch.bandcamp.com/

https://www.youtube.com/channel/UCVDUcbDdE4J-Qx_020KIvBw

 

Quellen:

Cover: Band-Page
Konzert-Bild: Gosia Budig http://Gosia-Budig.com

#BerlinBrennt – Interview jetzt online

 

Seit Jahren sind viele der Mißstände bekannt, in den letzten Monaten potenzierten sie sich auf ein für die Feuerwehrfrauen- und männer nunmehr unerträgliches Maß. Deswegen machen die Kollegen derzeit mit einer Mahnwache vor der Roten Rathaus auf sich aufmerksam. Hierüber sprach ich mit dem Betriebsgruppensprecher der VERDI Stefan Ehricht

Sondersendung: #BerlinBrennt – Montag 02.04.18 22:00 Uhr

Die Berliner Feuerwehr ist am Limit – #BerlinBrennt

Seit Jahren sind viele der Mißstände bekannt, in den letzten Monaten potenzierten sie sich auf ein für die Feuerwehrfrauen- und männer   nunmehr unerträgliches Maß. Deswegen machen die Kollegen derzeit mit einer Mahnwache vor der Roten Rathaus auf sich aufmerksam.

Aus diesem Grunde widme ich eine Ganze Sendung der Initiative #BerlinBrennt. Inhaltlich wird das ganze mit einem Interview mit einem der Organisatoren, Stefan Ehricht komplettiert.

Die Sendung läuft am

Montag, 02. April 2018 um

22:00 Uhr.

Zu hören auf den Streams von RockPopWelle, Dark-Metal-Radio und RSD-Radio.

Player-Links:

http://Laut.FM/RockPopWelle

http://Laut.FM/Dark-Metal-Radio

http://RSD-Radio.de/Radioplayer/Player.html

 

X-O-Planet

REVIEW: “Voyagers” von X-O-Planet

X-O-PlanetDie Band

Anfang 2016 beschlossen Manja und Goderic, ihre diversen musikalischen Prägungen in das Projekt X-O-Planet einfließen zu lassen. Die Musik des Mainzer Synth-Pop-Duos setzt sich aus sphärischen Synthies, die aus Goderic Northstars Feder stammen, sowie Manja Kaletkas warmer, glasklarer Stimmfarbe zusammen. 
Manja war bis dato Mitwirkende in verschiedenen Bands wie der Essener Formation Jesus On Extasy, der britischen Avantgarde-Musikgruppe Attrition, der Neoklassik-Band Weltenbrand aus Liechtenstein, der Band Illuminate und durfte beispielsweise auf Alben von Szenegrößen wie 18 Summers mitwirken. 
Goderic lernte in seiner Kindheit Kirchenorgel spielen. Etwas später kamen Gitarre und Bass dazu. 
Inspiriert durch Künstler der elektronischen Musikszene der ersten Stunde wie Jean-Michel Jarre und Kraftwerkh begann er, sich für elektronische Klänge zu interessieren. Er experimentierte mit analogen Synthesizern und produzierte schon bald erste elektronische Werke. Auch dem Einfluss von EBM-Combos wie Front 242 und Nitzer Ebb konnte Goderic sich dabei nicht entziehen.
Im März 2017 veröffentlichten X-O-Planet ihr Debut “Passengers” beim namenhaften Label Danse Macabre und belegten damit direkt Platz 9 der Deutschen Alternative Charts. 
Kurz darauf konnten X-O-Planet auch ihre Live-Qualitäten mehrfach unter Beweis stellen, indem sie Bands wie z. Bsp. Psyche, Decoded Feedback, Intent: Outtake, The Invicible Spirit und The Saint Paul supporteten.

Das Album

X-O-PlanetMit VOYAGERS nehmen Manja und Goderic uns mit auf die Fortsetzung Ihrer Reise durch Zeit und Raum. Die PRELUDE 2019 erinnert sofort an das im März 2017 veröffentliche Debüt-Album “Passengers” und zeigt auf, dass wir stilistisch wohl Ähnliches hören dürfen. Mit NEUTRON STAR blicken wir auf die Geburt eines Neutronen-Sterns, um dann in DISTRUCTIVE SHADOW einen bemerkenswert kontrastreichen Song zu hören. Musikalisch typisch X-O-Planet, wird uns guttural von Goderic dargeboten, dass in jedem das Böse vorhanden ist,  während Manja nahezu engelsgleich das Gute und ein wenig Selbstfindung propagiert. Toll auch zu hören, dass die Band der Musik durch längere instrumentale Parts eine Bühne lässt. Nahezu progressiv 🙂 Song zwei auf der Scheibe und ich habe einen meiner Favoriten gefunden.

Insgesamt gibt das Duo seinen Songs viel Zeit, um rein instrumental schon für die passende Stimmung zu sorgen. FASTER THAN LIGHT ist nicht nur recht ruhig gehalten, sondern fordert auch textlich auf, mal einen Gang zurückzuschalten. Und notfalls auch mal jemanden einzubremsen, wenn er sich in der Hektik des Alltags zu verlieren droht.

Der Titeltrack des Albums VOYAGERS kommt im feinsten Mid-Tempo auf die Ohren und begeistert nicht nur durch den Kontrast der echt filigranen Synths mit einer tiefen bedrohlichen Line. Auch der Refrain reisst letztlich voll mit. Manja kann hier sehr schön beweisen, dass ihr auch die langen Töne sehr gut liegen.

X-O-PlanetTHE UNFORSEEN traf auch mich unvorhersehbar. Ist es schon eine Ballade, wenn gleich dafür eigentlich zu schnell? Gehört es in ein Musical? Ganz ehrlich… ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass hier nun wieder eines dieser Lieder ist, dass mich nicht nur textlich berührt, sondern mich Musik und Gesang auch fühlen lässt. Da stecken so viele Emotionen drin, dass es einen einfach bewegen muss. Senhnsucht, Wehmut, das Gefühl etwas verpasst zu haben….. kurzum…. WOW !

Manja hat mir 2017 im Interview verraten, dass sie sich seit Kindeszeiten für Astronomie und Astrophysik interessiert. Mit GRAVITY LOST bringen X-O-Planet eine sehr gelungene Form von “Was wäre ohne Schwerkraft”.

STORYTELLING ist wieder so eine Mixtur aus einem gemütlich dahin plätschernden Rhythmus und einer stimmlich etwas im Hintergrund agierenden Manja. Und ich unterstelle den beiden hier absolute Absicht, damit der Zuhörer sich angemessen auf den Text konzentrieren kann. Und der hat es in sich, kommt der Song doch sonst so unschuldig daher.

Das ändert sich nun mit REFOCUS wieder. Hier kommt wieder deutlich mehr Energie in die Synths, wenn gleich der Text nicht nur aufmerksam gehört, sondern gerne auch zu Herzen genommen werden sollte. Nachdem X-O-Planet ja schon die Frage nach dem “Was wäre ohne Schwerkraft” stellten, ist es nur legitim mit MYSTERY OF GRAVITY zu hinterfragen, ob das Mysterium der Schwerkraft überhaupt jemals gelöst werden wird.

GOODBYE macht mir bewusst, dass jetzt der letzte Song erklingt. Manja zeigt jetzt eine weitere Facette ihrer Stimme. Die tiefere, melancholische Stimme, die zum Nachdenken anregt und mich jetzt voll in den Song rein holt.

Fazit

X-O-PlanetSchon ihr 2017er Debüt hatte es mir echt angetan. Eingängige und oftmals ziemlich aufwändige Arrangements, Gesang an dem es so überhaupt nichts auszusetzen gibt und dazu tiefgründige Texte. Da war meine Erwartung an das neue Album VOYAGERS ganz sicher nicht klein. Aber ich wurde nicht enttäuscht, sondern abermals begeistert. Stilistisch bleiben sich X-O-Planet absolut treu und setzen konzeptionell noch einen drauf. Goderic besticht durch zum Teil sehr filigrane Synths, die er gerne auch sehr kontrastreich auf unsere Ohren bringt. Von Manja gibt es oftmals mehrstimmige Passagen, die einfach in der Summe voll auf dem Punkt sind.

Was soll ich weiter lobhudeln ? VOYAGERS ist wieder einmal ganz großes (Ohr-) Kino aus dem Hause X-O-Planet.

VOYAGERS erscheint am 27. April 2018.

X-O-Planet sind am Montag, dem 30. April 2018 um 22:00 LIVE zu Gast bei mir in der Sendung!

Tracklist

01 – Prelude 2019
02 – Neutron Star
03 – Distructive Shadow
04 – Faster Than Light
05 – Voyagers
06 – The Unforseen
07 – Gravity Lost
08 – Storytelling
09 – Refocus
10 – Mystery Of Gravity
11 – Goodbye

Tourdaten

30.06.2018 Wuppertal, Underground
25.08.2018 Bonn, Music Club Session
01.09.2018 Hamburg, KIR
28.09.2018 Bamberg, Live-Club
13.10.2018 Oberhausen, Crowded House
08.12.2018 Essen, Don´t Panic

Line-Up

Vocals: Manja Kaletka
Keys: Goderic Northstar

Web

http://www.x-o-planet.de
https://www.facebook.com/XOPlanet
http://www.youtube.com/c/Xoplanet_electronica
kontakt@x-o-planet.de

Quellen:

Band-Bio und Bilder: Promo-Kit

Dirk Ende im Interview / Podcast

via IFTTT

Dirk Ende

Interview mit Dirk Ende jetzt online

Zum Nachhören online – Dirk Ende im Interview

Habt Ihr den Termin verpasst, oder wollt Ihr Euch das Interview einfach noch einmal anhören?
Das geht jetzt ganz einfach… hier kommen die Termine der Wiederholungen:

 

  • montags, mittwochs und freitags jeweils um 10:00 und
  • dienstags und donnerstags jeweils um 21:00 Uhr.

Zu hören auf der http://RockPopWelle.de

oder hier auf Youtube, allerdings ohne die Songs von Dirk Ende 😉

 

Ab sofort gibt es Merchandise von mir !

Ihr mögt mein Projekt und wollt es auch zeigen ? 

Dann habt Ihr ab sofort die Möglichkeit, DBM-Merch für echt faire Preise zu bekommen. Das Ganze läuft über Dark-Hope-Desing. Dieser Hinweis muss leider sein: weder bin ich an Dark-Hope beteiligt, noch bekomme ich eine Provision von den verkauften Artikeln. Die Dirk-Busse-Musik bleibt auch weiter nicht-kommerziell und daher freue ich mich um so mehr, dass ich in der Inhaberin von Dark-Hope-Design jemanden gefunden habe, die das nach ihren Möglichkeiten durch die faire Preisgestaltung auch unterstützt. Hierfür ein riesengroßes Dankeschön !!

Hier geht es zu den DBM-Artikeln —- > Dirk-Busse-Musik Mechandise

Ansonsten gibt es bei Dark-Hope auch noch viele andere tolle Sachen 🙂