Webradio und ich – Die Musik lieben gelernt – Entstehung von Dirk Busse Musik

Zuerst einmal herzlich willkommen auf meiner Homepage.
Ich möchte Euch hier ein Stück weit Einblick in ein sehr lieb gewonnenes Hobby bieten: Webradio.

Warum Webradio und wie kam ich dazu?

Nun…… wie jeden anderen Menschen auch, plagte mich eines Abends mal die Langeweile. Lange schon wurde mir ein 3D-Chat immer und immer wieder warm geredet. Nur bin ich eigentlich gar nicht der Mensch dafür. Kurzum: Langweile macht tolerant und die Not erfinderisch. Dort dann angemeldet, stieß ich auf diverse Chaträume in denen live Musik gespielt wurde. Das Ganze mit mehr oder weniger guten Moderatoren… ich habe das Webradio entdeckt. Problem war nur, dass die meisten dieser Radios nun gar nicht so meine Musik spielten.

In einem Raum in dem ich öfter mal war, wünschte ich mir also reichlich Titel meiner Musik: Hauptsache düster, laut… kurzum Symphonic Metal, Dark Rock und Pop und so. Irgendwann sendete der Radioinhaber persönlich und war dann etwas angezickt, weil ich mir ständig etwas wünschte und mit seiner Musik eher nicht so zufrieden war. So meinte er, ich solle doch einfach selber senden und zeigen, was ich kann. Zudem könne ich dann meine Musik hören.

Ob er damit rechnete oder nicht, ich ging darauf ein und so sende ich seit 2013.

Irgendwann in dieser Zeit stieß ich auf die Musik der Hamburger Band “Mono Inc”. Und weil ich deren Musik einfach sehr gerne höre, dachte ich mir, man könne doch vielleicht mal eine Sondersendung mit denen machen. Dafür gibt es rechtlich einiges zu beachten und so kontaktierte ich deren Label “NoCut”. Völlig unkompliziert bekam ich alles für die Sendung Notwendige und ich hatte Blut geleckt.
Seitdem konzentriere ich mich auf Bands, die recht neu oder warum auch immer noch recht unbekannt sind, lasse aber natürlich die etablierten Bands nicht außen vor. Es macht einfach riesig Spaß, Bands zu interviewen und seine Hörer mit den Früchten dieser Arbeit zu verwöhnen und zu begeistern.

Stoße ich (ganz oft sogar zufällig) auf eine interessante Band, portraitiere ich sie kurz in einer meiner nächsten Sendungen. Nicht selten baue ich dafür sogar eine ganze Sendung darum herum, nur damit es thematisch auch passt.

Musikalische “Schubladen”

Ich hasse Schubladen-Denken und so lässt sich mein Musikgeschmack auch nicht in ebensolche Schubladen sortieren. Ich höre und sende Metal-Musik in all seinen Facetten, aber auch Dark Pop & Rock. Symphonic Metal beweist meinen Hang zum klassischen Gesang, Power Metal zeigt, dass ich es auch schnell, hart und laut mag; an Synthpop und Trance Dance begeistert mich die elektronische Vielfalt. Genauso gerne höre ich aber auch Balladen, Western- & Countrymusik, Deutschrock und sogar ab und an Schlagerpop.

Hobby vs. Professionalität

Um Webradio zu “machen” bedarf es wenig: ein Computer, ein Headset und bisschen Musik. Legt man aber dann – so wie ich –  Wert auf einen vernünftigen Klang der Moderation, kommt man an einem guten Mikrofon schon nicht mehr vorbei. Gute Mikros verlangen dann wiederum mach einem Mischpult. Und so geht es bei mir technisch stets voran, wodurch das einstige Hobby zunehmend kostenintensiver wird.
Meine derzeitige Ausstattung ermöglicht das Einspielen diverser Audioquellen, Live-Telefon-Einbindung und auch Skype-Gespräche direkt in der Sendung sind möglich. All dies zusammen sogar zeitgleich, was sch inzwischen bei vielen Live-Specials mit Bands bewährt hat.
Für Bands ist das z.B. immer dann interessant, wenn ich ein Band-Special mache und die Band live “zu Gast” habe. Hierfür muss die Band nicht zu mir kommen, sondern kann aus dem eigenen Studio, Wohnzimmer oder von wo auch immer im Interview Rede und Antwort stehen. Eine Hotline ermöglicht wiederum, dass Anrufer der Band in der Sendung fragen stellen können oder auch Verlosungen von Merch eingebaut werden können.

Aber für Gäste ist auch in meinem “Sendekerker” ein vollwertiger Co-Moderationsplatz vorhanden.

Neue Leidenschaft: Rezensionen und Webzine

Inzwischen darf ich mich an einen stetig wachsenden Kreis an Partnern, insbesondere Labels und Bands erfreuen. Diese Partner versorgen mich mit brandaktuellen News und Musik aus erster Hand und stellen die nötigen Kontakte für Interviews her. An dieser Stelle pflege ich ein faires Geben und Nehmen. News werden auf meiner Homepage weiter verbreitet und angebotene Musik wird in aller Regel von mir rezensiert und natürlich in meinen Sendungen thematisiert und gespielt. 
Ein großes Manko ist, dass es junge Bands, insbesondere wenn deren Musik abseits des Mainstream spielt, ziemlich schwer haben gehört zu werden und auf sich aufmerksam zu machen. Mir hingegen macht es Spaß, an dieser Stelle helfend unter die Arme zu greifen. Vor allem aber auch, weil es wahnsinnig interessant ist, auf diese Weise in die Musikwelt zu schnuppern.

So streue ich Neuigkeiten der Musiker auf meinen Homepages und den Seiten der Radios, mit denen ich zusammenarbeite, wie aber auch natürlich in den Social Medias. Neue Musik läuft in meinen Sendungen, dazu werden die Bands in der Regel auch kurz portraitiert. Das Sahnehäubchen sind dann für mich immer die Band-Special. Das sind Sendungen, in denen die Bands in aller Regel live in der Sendung sind und ihre Musik präsentieren und obendrein von mir ausgefragt werden. Nicht selten wird dann auch etwas von der Band verlost.

Im Gesamtpaket haben dann alle etwas davon: die Musiker, weil ich ihnen ein kleines Stück mehr Bandbreite bieten kann und ich, der seine Sendungen mit interessanten Gästen und Neuerscheinungen abwechslungsreich und unterhaltsam gestalten kann.

 

Mehr Bandbreite durch Zusammenarbeit mit mehreren Radios

Durch die vielen Partner aus Agenturen, Labels und auch durch die zunehmende Vernetzung unter den Medienpartnern, bin ich nicht nur für ein einzelnes Radio aktiv. Hauptstandbein ist nach wie vor die Zusammenarbeit mit dem RSD-Radio. Daneben betreibe mittlerweile zwei eigene Radio-Streams (Dark-Metal-Radio und RockPopWelle), hauptsächlich um dort den von mir unterstützen Bands ein Gehör zu verschaffen. Um “das Ganze” rund zu machen, bin ich aber auch zunehmend bei anderen Webradios mal als Gast-Moderator zu hören.